Reiseinformationen für St. Barthelemy (St. Barth)
Durch die Zugehörigkeit zu Frankreich und damit zur Europäischen Union ist für die Einreise nach St. Barthelemy (St. Barth) im Grunde nur ein Personalausweis notwendig. Dazu muss man aber z. B. über Guadeloupe anreisen und darf in der Karibik nicht die "„Grenzen“" der EU verlassen. Deshalb ist ein Reisepass zu empfehlen, der noch sechs Monate gültig sein muss. Ein Visum ist für einen Aufenthalt von maximal drei Monaten nicht notwendig. Vor Antritt der Reise in die Karibik sollten aktuelle Reiseinformationen eingeholt werden.
Die beste Reisezeit ist eigentlich zwischen November und Frühlingsbeginn. Dabei ist jedoch zu beachten, dass ab Mitte Dezember die Tourismuszeit richtig beginnt und auch das Preisgefüge sich nach oben verschiebt. Der ideale Reisezeitpunkt ist also November bis Mitte Dezember. Nicht zu empfehlen ist die „Regenzeit“ zwischen Sommer und November. In dieser Zeit muss grundsätzlich in dieser Region der Karibik auch mit Hurricans gerechnet werden.
Amtssprache auf St. Barthelemy (St. Barth) ist Französisch. Allerdings verstehen und sprechen so gut wie alle Bewohner auch Englisch.
Die Anreise per Flugzeug ist etwas schwierig, da besondere Windverhältnisse und die extrem kurze Landebahn Probleme bereiten können. Möglich ist dies dennoch, wenn zum Beispiel ein Flug ab Paris nach Guadeloupe oder St. Martin/St. Maarten (Achtung, kein EU-Gebiet) gebucht wird. Von dort geht es dann in kleinen Maschinen weiter nach St. Barthelemy (St. Barth). Ebenso ist es möglich, von dort mit der Fähre zu fahren, die täglich mehrfach verkehrt. Ausführliche Reiseinformationen sind unter anderem in Reisebüros zu erhalten.
Auf St. Barthelemy (St. Barth) sind Taxifahrten relativ teuer, sodass es sich lohnt, einen Leihwagen zu mieten. Vor Ort sind entsprechende Anbieter vorhanden. Am günstigsten ist es, das Fahrzeug bereits vorab über das Zielhotel zu buchen, um sicher zu gehen, eins zu bekommen und zugleich von günstigeren Preisen zu profitieren. Tankstellen gibt es auf der Insel übrigens nur zwei Stück, die auch nicht den ganzen Tag geöffnet sind. Zwei Stunden Mittagspause sind wie in allen anderen Geschäften üblich und die Öffnungszeiten sind auch sonst eher kurz.
Als Zahlungsmittel wird der Euro akzeptiert, aber ebenso wie in der gesamten Karibik der der US-Dollar. Auch die meisten Kreditkarten (vorzugsweise VISA, aber nicht American Express) können als Zahlungsmittel verwendet werden, ebenso Reiseschecks. Bankautomaten sind verbreitet und das Geldabheben ist somit unproblematisch. Bei der Ein- und Ausreise aus der Europäischen Union müssen Geldbestände ab 10.000 Euro angegeben werden.
Vor Reiseantritt sollte ärztlicher Rat zu notwendigen Impfungen und Verhaltensmaßnahmen eingeholt werden. Die folgenden Ausführungen sind allgemeine Reiseinformationen und ohne Anspruch auf Zuverlässigkeit: Als Impfschutz gelten im Allgemeinen Tetanus, Diphterie und Hepatitis A als ausreichend. Wer länger auf der Insel bleiben will oder für Rucksackreisen werden Impfungen gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen. Wer aus einem Gelbfieber-Infektionsgebiet anreist, muss eine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung vorweisen. Malaria ist zwar kein Thema auf St. Barthelemy (St. Barth), aber es sollte dennoch Mückenschutz (auf-) getragen werden, da die Moskitos Dengue-Virus-Infektionen hervorrufen können. Ebenso ist es sinnvoll, Bäche und Teiche zu meiden, da hier Bilharziose-Gefahr besteht. Das Meer und gechlorte Pools sind kein Problem. Außerdem sollten übliche Vorkehrungen bei der Wasser- und Nahrungsmittelhygiene getroffen werden. Zu empfehlen ist außerdem eine Auslandsreise-Krankenversicherung, um auf St. Barthelemy (St. Barth) einen angenehmen (Luxus-) Urlaub in der Karibik verbringen zu können.
Wenn Sie doch ein anderes Reiseziel bevorzugen, finden Sie viele Reiseinformationen hier.
